{"id":70,"date":"2007-02-05T15:19:08","date_gmt":"2007-02-05T14:19:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wulf-city.de\/abi71\/wordpress\/?p=70"},"modified":"2015-12-27T18:59:37","modified_gmt":"2015-12-27T17:59:37","slug":"februar-2007volker-wiltberger-wird-80","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wulf-city.de\/abi71\/?p=70","title":{"rendered":"Februar 2007:<br>Volker Wiltberger wird 80"},"content":{"rendered":"<p><strong>Artikel aus der Dorstener Zeitung:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Autorenk\u00fcrzel ,wi&#8216; gilt bei Kennern als G\u00fctesiegel<\/b><\/p>\n<p><b>Dorsten &#8211; Musik ist ein Lebenselixier. Wer daran zweifelt, der sollte am Montag (5.2.) einem Jubilar gratulieren, dem niemand seine 80 Lebensjahre ansieht: Volker Wiltberger, Musikp\u00e4dagoge und Konzertkritiker der Dorstener Zeitung, feiert den runden Geburtstag in geradezu jugendlicher Frische.<\/b><br \/>\nDie Liebe zur Musik haben ihm seine Ahnen in die Wiege gelegt. Sowohl sein Gro\u00dfvater Heinrich wie sein Vater Hans waren nicht nur Musikp\u00e4dagogen mit Leib und Seele, sondern auch bedeutende Komponisten. &#8222;Im Elsass singen Ch\u00f6re heute noch St\u00fccke mit Volkslied-Charakter, deren Komponist nicht mehr bekannt ist. Die Musik stammt von meinem Gro\u00dfvater, der als Professor in Colmar lebte&#8220;, bl\u00e4ttert Volker Wiltberger in dem Kapitel seiner Familien-Chronik, das nach Noten geschrieben ist.<\/p>\n<p>Einen klangvollen Namen in Fachkreisen hat auch sein Vater Hans Wiltberger, der nach dem Ersten Weltkrieg nach Gladbeck zog, dort heute noch unvergessen ist und als Komponist einen Ehrenplatz unter den &#8222;bedeutenden S\u00f6hnen und T\u00f6chtern&#8220; der Stadt hat.<\/p>\n<p>In Gladbeck kam 1927 auch Volker Wiltberger zur Welt: &#8222;Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets und der Region auch innerlich verbunden. Ich staune, wie sehr Dorsten meine Heimat geworden ist.&#8220;<\/p>\n<p>Seit 1960 hat er an der Lippe etappenweise Wurzeln geschlagen. Zun\u00e4chst \u00fcbernahm Wiltberger eine Stelle als Musiklehrer am Gymnasium Petrinum, dann bezog er 1978 mit seiner Familie das Haus, in dem er sich auch heute noch sehr wohlf\u00fchlt.<\/p>\n<p>Zum Inventar geh\u00f6ren dort zwei Musikinstrumente, die eine besondere Rolle in Wiltbergers Leben spielen: &#8222;Der Steinway-Fl\u00fcgel meines Vaters, an den ich mich als Kind nur heimlich heranschleichen konnte, und mein bevorzugtes Instrument: Die Querfl\u00f6te, die mir mein \u00e4lterer Bruder \u00fcberlie\u00df, als er zum Kriegsdienst eingezogen wurde.&#8220;<\/p>\n<p>Das Lieblingsinstrument l\u00e4sst auch auf den Lieblingskomponisten schlie\u00dfen. Denn Johann-Sebastian Bach, f\u00fcr Volker Wiltberger die entscheidende Schl\u00fcsselfigur (&#8222;Anfang und Ende jeder musikalischen T\u00e4tigkeit&#8220;), hat der Fl\u00f6te T\u00f6ne beigebracht und in Noten gegossen, die zu den Klassikern des Genres z\u00e4hlen. Ob bei der famili\u00e4ren Hausmusik oder beim Einzelunterricht zur F\u00f6rderung besonderer Talente, sind sie im Hause Wiltberger ungez\u00e4hlte Male erklungen.<\/p>\n<p>Einen verengten Musikbegriff hat der P\u00e4dagoge dennoch nie gehabt: &#8222;Zur Zielsetzung geh\u00f6rte auch die so genannte U-Musik. Im Petrinum hatten neben Musicals deshalb auch fr\u00fch die Beatles ihren Platz &#8211; heute wissen wir, welches gro\u00dfes Potenzial in ihrer Musik steckt.&#8220;<\/p>\n<p>Dennoch w\u00fcrde sich die Redaktion niemals trauen, ihren bew\u00e4hrten Konzertkritiker in ein Rockkonzert zu entsenden. Denn das Feld, das er mit Kompetenz und Hingabe beackert, ist ohnehin schon gro\u00df genug. Von der fr\u00fchen &#8222;Alten Musik&#8220; \u00fcber Barock, Klassik und Romantik reicht sein Spektrum bis zur zeitgen\u00f6ssischen Zw\u00f6lf-Ton-Musik.<\/p>\n<p>Seine Konzerttermine hat er nicht gez\u00e4hlt, wei\u00df sie nicht einmal ungef\u00e4hr einzusch\u00e4tzen. Aber daf\u00fcr erinnert sich Volker Wiltberger noch gut an seine erste Besprechung, die er als Student in Gladbeck verfasste: &#8222;Da habe ich ziemlich reingehackt. Das ist mir ein bisschen schlecht bekommen &#8211; es gab Leserzuschriften, die sich damit \u00fcberhaupt nicht identifizieren konnten.&#8220;<\/p>\n<p>Daraus hat der passionierte Kritiker seine Lehren gezogen. Er bereitet sich stets akribisch vor und findet f\u00fcr sein fundiertes Urteil schl\u00fcssige Begr\u00fcndungen. Was ihm gro\u00dfe Anerkennung eintr\u00e4gt: Viele Veranstalter empfinden es als Ritterschlag, wenn Volker Wiltberger, Autorenk\u00fcrzel &#8222;wi&#8220;, ihr Konzert bespricht.<\/p>\n<p>Darum wird es wie die Redaktion auch alle Musikbegeisterten sehr freuen, dass unser Kritiker im achten Lebensjahrzehnt noch lange nicht ans Aufh\u00f6ren denkt: &#8222;Es ist jedesmal eine neue Herausforderung, die ich hoch ansiedele und sehr ernst nehme. Nicht zuletzt diese intensive Auseinandersetzung h\u00e4lt mich fit.<\/p>\n<p>&#8222;Musik ist tats\u00e4chlich ein Lebenselixier. &#8211; kdk<br \/>\n02. Februar 2007 | Quelle: \u00a9 Dorstener Zeitung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Artikel aus der Dorstener Zeitung: &nbsp; Autorenk\u00fcrzel ,wi&#8216; gilt bei Kennern als G\u00fctesiegel Dorsten &#8211; Musik ist ein Lebenselixier. 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